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Das GHG-Protokoll (Greenhouse Gas Protocol) steht vor wegweisenden Neuerungen, die direkten Einfluss auf eure CO₂-Bilanzierung haben werden. Die wichtigsten Änderungen betreffen das stündliche Matching bei Scope-2-Emissionen, verschärfte Anforderungen an die Lieferbarkeit von Energiezertifikaten und neue Standards für die Erfassung vermiedener Emissionen. Das GHG-Protokoll entwickelt sich damit weiter und passt seine Standards an die Anforderungen einer dekarbonisierten Wirtschaft an. Parallel dazu verschärft die CSRD-Berichtspflicht die Anforderungen an deutsche Unternehmen, während das EU ETS 2 ab 2028 erstmals auch Gebäude- und Verkehrsemissionen bepreist. Für KMU und mittelständische Unternehmen bedeutet das: Wer jetzt handelt und auf automatisierte Lösungen setzt, sichert sich nicht nur Compliance, sondern auch Wettbewerbsvorteile.
GHG steht für "Greenhouse Gas" – auf Deutsch Treibhausgase. Das GHG-Protokoll (auch Treibhausgasprotokoll genannt) ist der weltweit führende Standard für die Messung, Verwaltung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen. Entwickelt vom World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), bildet das GHG-Protokoll die Grundlage für die CO₂-Bilanzierung in Unternehmen und Organisationen weltweit.
Die überwältigende Mehrheit der Fortune-500-Unternehmen nutzt das GHG-Protokoll bereits – und auch für den deutschen Mittelstand wird dieses Rahmenwerk zunehmend relevant. Das Greenhouse Gas Protocol bietet standardisierte Methoden zur Erfassung von Treibhausgasemissionen und ermöglicht damit Vergleichbarkeit und Transparenz über Unternehmen, Länder und Organisationen hinweg.
Das GHG-Protokoll besteht aus mehreren Standards, die verschiedene Aspekte der Treibhausgasbilanzierung abdecken:
1. Corporate Accounting and Reporting Standard: Der grundlegende Corporate Standard für Unternehmen zur Erfassung und Berichterstattung von Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen.
2. Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard: Spezialisierter Standard für die Erfassung indirekter Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Value Chain Scope 3).
3. Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard: Standards für die Bilanzierung von Emissionen auf Produktebene über den gesamten Lebenszyklus.
4. GHG Protocol for Cities: Leitlinien für Städte und Kommunen zur Messung und Verwaltung ihrer Treibhausgasinventare.
5. Policy and Action Standard: Rahmenwerk für Regierungen zur Bewertung der Klimawirksamkeit von politischen Maßnahmen (Policy and Action Standard).
6. Project Protocol: Standards für die Quantifizierung von Emissionsreduktionen durch spezifische Projekte (Project Protocol).
7. Mitigation Goal Standard: Leitlinien für Unternehmen und Organisationen zur Entwicklung und Berichterstattung von Reduktionszielen.
Diese Standards des GHG-Protokolls bilden zusammen ein umfassendes Rahmenwerk für die globale Klimaberichterstattung und sind die Basis für die meisten nationalen und internationalen Berichtspflichten.
Im Oktober 2025 startete das Greenhouse Gas Protocol GHG zwei öffentliche Konsultationen, die besonders für deutsche Unternehmen und Organisationen weitreichende Konsequenzen haben werden. Diese Updates betreffen vor allem den Corporate Accounting and Reporting Standard und die Erfassung von Scope-2-Emissionen.
Tatsächlich geht es dabei um mehr als nur um technische Details der Emissionsberechnung. Die vorgeschlagenen Änderungen werden die Art und Weise, wie ihr eure eingekaufte Energie bilanziert, grundlegend verändern. Gleichzeitig schafft die EU mit CSRD und ETS 2 einen regulatorischen Rahmen, der professionelle CO₂-Bilanzierung vom "Nice-to-have" zum geschäftskritischen Faktor macht.
Die bedeutendsten Änderungen am GHG-Protokoll betreffen die Scope-2-Emissionen – also die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie. Das vorgeschlagene Update zur Scope-2-Guidance des Greenhouse Gas Protocol zielt darauf ab, die Genauigkeit und Glaubwürdigkeit von Emissionsberichten in Unternehmen und Organisationen deutlich zu verbessern.
Die aktualisierte Location-Based-Methode des GHG-Protokolls führt eine neue Hierarchie für die Erfassung von Scope-2-Emissionen ein, die räumliche Präzision vor zeitlicher Granularität priorisiert. Das bedeutet konkret: Unternehmen müssen künftig die regional genauesten verfügbaren Emissionsfaktoren verwenden, bevor sie zeitlich granulare Faktoren bei der Messung ihrer Treibhausgasemissionen einsetzen.
Die neue Hierarchie im GHG-Protokoll bevorzugt zudem verbrauchsbasierte Faktoren gegenüber produktionsbasierten Faktoren. Der Grund ist einleuchtend: Verbrauchsbasierte Faktoren berücksichtigen auch Im- und Exporte zwischen Regionen und Ländern und bilden damit realistischer ab, welche Energiequellen tatsächlich genutzt werden.
Die revolutionärsten Änderungen am Greenhouse Gas Protocol betreffen die Market-Based-Methode für Scope-2-Emissionen. Künftig werden Unternehmen und Organisationen ihre Energiezertifikate stündlich und regional mit ihrem tatsächlichen Verbrauch abgleichen müssen. Dies markiert einen fundamentalen Wandel vom bisherigen jährlichen Matching-Ansatz in der Berichterstattung.
Die Lieferbarkeit wird im aktualisierten GHG-Protokoll zum entscheidenden Kriterium: Energy Attribute Certificates müssen aus derselben Netzregion stammen, in der auch der Strom verbraucht wird. Das klingt zunächst komplex, macht aber durchaus Sinn für eine präzise Erfassung der Treibhausgasemissionen – schließlich bringt es wenig, wenn ihr Solarstrom-Zertifikate aus Spanien kauft, während euer Werk in Norddeutschland mit Kohlestrom läuft.
Besonders relevant ist die Änderung bei den Residual-Mix-Emissionsfaktoren im GHG-Protokoll. Die Möglichkeit, durchschnittliche Netz-Emissionsfaktoren zu verwenden, entfällt künftig. Stattdessen müssen Unternehmen bei der Bilanzierung ihrer Scope-2-Emissionen entweder Residual-Mix-Faktoren nutzen, die alle beanspruchten Zertifikate ausschließen, oder auf fossile Emissionsfaktoren zurückgreifen. Dies soll Doppelzählungen in Treibhausgasinventaren vermeiden und die Integrität der Berichterstattung nach dem Greenhouse Gas Protocol stärken.
Das GHG-Protokoll ist sich der Herausforderungen bewusst, die diese Änderungen für Unternehmen und Organisationen mit sich bringen. Deshalb werden im Rahmen der öffentlichen Konsultation verschiedene Erleichterungsmaßnahmen für die Umsetzung der neuen Standards vorgeschlagen:
Kleinere Unternehmen unter bestimmten Schwellenwerten werden von der stündlichen Matching-Pflicht bei Scope-2-Emissionen ausgenommen. Eine Legacy-Klausel im aktualisierten GHG-Protokoll soll bestehende Langzeitverträge schützen. Wo stündliche Daten für die Erfassung noch nicht verfügbar sind, können Lastprofile bei der Messung verwendet werden.
Die gestaffelte Implementierung der GHG-Protokoll-Updates gibt dem Markt Zeit zur Anpassung – die finalen Standards des Greenhouse Gas Protocol werden frühestens Ende 2027 veröffentlicht, mit einer schrittweisen Umsetzung ab 2028. Das bedeutet: Unternehmen und Organisationen haben noch etwas Zeit, aber wer jetzt schon beginnt, seine Treibhausgasinventare vorzubereiten, verschafft sich einen klaren Vorsprung bei der Berichterstattung.
Parallel zur Scope-2-Überarbeitung entwickelt das GHG-Protokoll ein völlig neues Framework für die Erfassung von Klimaschutzmaßnahmen außerhalb der traditionellen Scope-Grenzen. Die Actions and Market Instruments Technical Working Group arbeitet an standardisierten, sektorübergreifenden Anforderungen, um vermiedene Treibhausgasemissionen in Unternehmen und Organisationen glaubwürdig zu quantifizieren und zu berichten.
Dies ist besonders relevant für Unternehmen, die durch Power Purchase Agreements oder andere Instrumente aktiv in erneuerbare Energien investieren. Künftig wird im Greenhouse Gas Protocol klar zwischen Inventory-Accounting (was tatsächlich im Unternehmen passiert) und Consequential Accounting (welche Auswirkungen Unternehmensaktivitäten auf das Gesamtsystem haben) unterschieden.
Interessanterweise schafft dieser neue Ansatz im GHG-Protokoll auch neue Möglichkeiten für CO₂-Kompensation und Klimaschutzprojekte, die bisher in der Berichterstattung schwer zu bewerten waren.
Scope-1-Emissionen im GHG-Protokoll umfassen alle direkten Treibhausgasemissionen, die ein Unternehmen durch eigene Quellen verursacht. Dazu gehören Emissionen aus eigenen Anlagen, Fahrzeugen und Produktionsprozessen. Die Erfassung von Scope 1 ist im Corporate Accounting and Reporting Standard des Greenhouse Gas Protocol klar definiert und bildet die Basis jeder CO₂-Bilanzierung.
Beispiele für Scope-1-Emissionen nach GHG-Protokoll: Verbrennung fossiler Brennstoffe in eigenen Kesseln, Emissionen aus dem eigenen Fuhrpark, prozessbedingte Emissionen in der Produktion. Diese direkten Emissionen liegen vollständig in der Kontrolle des Unternehmens und können durch Maßnahmen direkt reduziert werden.
Scope-2-Emissionen im GHG-Protokoll erfassen die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie – primär Strom, aber auch Fernwärme und Dampf. Das Greenhouse Gas Protocol unterscheidet bei Scope 2 zwischen zwei Methoden der Berichterstattung:
Die Location-Based Method nutzt durchschnittliche Emissionsfaktoren des Stromnetzes zur Erfassung der Treibhausgasemissionen. Die Market-Based Method berücksichtigt spezifische Strombeschaffungsverträge und Zertifikate bei der Messung.
Die aktuellen Updates am GHG-Protokoll betreffen vor allem Scope 2 und verschärfen die Anforderungen an die Market-Based-Berichterstattung durch stündliches Matching und Lieferbarkeitsanforderungen. Dies macht Scope-2-Optimierung zu einem noch wichtigeren Hebel für Unternehmen.
Scope-3-Emissionen im GHG-Protokoll umfassen alle anderen indirekten Treibhausgasemissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Value Chain) entstehen. Der Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard des Greenhouse Gas Protocol definiert 15 Kategorien für die Erfassung dieser Emissionen – von eingekauften Gütern über Geschäftsreisen bis zur Nutzung verkaufter Produkte.
Die Erfassung von Scope 3 stellt viele Unternehmen und Organisationen vor erhebliche Herausforderungen bei der Messung, da diese indirekten Emissionen außerhalb der direkten Kontrolle liegen. Dennoch ist der Value Chain Scope 3 im GHG-Protokoll essenziell, da er oft den größten Teil der gesamten Treibhausgasemissionen eines Unternehmens ausmacht.
Deutsche Unternehmen und Organisationen stehen vor einer doppelten Herausforderung bei der Berichterstattung. Die CSRD-Berichtspflicht basiert auf den Prinzipien und Standards des GHG-Protokolls, ist aber nicht automatisch an Updates des Greenhouse Gas Protocol gekoppelt. Das bedeutet: Während die CSRD aktuell auf die bestehende Version des GHG-Protokolls verweist, werden Aktualisierungen der Standards erst durch formelle Revisionen übernommen.
Die EU-Omnibus-Initiative hat die direkten Berichtspflichten für Unternehmen angepasst – künftig müssen Organisationen beide Kriterien erfüllen: mehr als 1.000 Mitarbeitende und mehr als 450 Millionen Euro Nettoumsatz. Dies entlastet viele KMU von der direkten CSRD-Berichtspflicht nach dem Corporate Standard.
Dennoch bleiben indirekte Verpflichtungen für Unternehmen bestehen: Große Organisationen fordern zunehmend CO₂-Daten nach GHG-Protokoll-Standards von ihren Zulieferern. Wer als Geschäftsführer eines KMU bereits einmal eine Anfrage von einem Großkunden nach der CO₂-Bilanz gemäß Greenhouse Gas Protocol erhalten hat, kennt diesen Druck.
Die Erfassung von Scope 1 2 und Scope 3 nach GHG-Protokoll-Standards wird für immer mehr Unternehmen und Organisationen zur Notwendigkeit. Während Scope-1-Emissionen und Scope-2-Emissionen relativ einfach zu erfassen sind, stellt der Corporate Value Chain Scope 3 viele Organisationen vor Herausforderungen bei der Messung und Berichterstattung.
Das Greenhouse Gas Protocol GHG bietet für alle drei Scopes detaillierte Leitlinien zur Erfassung von Treibhausgasemissionen. Besonders der Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard des GHG-Protokolls ist dabei ein umfassendes Rahmenwerk für die Bilanzierung indirekter Emissionen in der gesamten Value Chain.
Ein weiterer regulatorischer Treiber für Unternehmen und Organisationen ist das EU ETS 2, das ursprünglich für 2027 geplant war, aber auf 2028 verschoben wurde. Dieses System wird erstmals auch Gebäude- und Verkehrsemissionen bepreisen und damit direkten Einfluss auf die Kostenstruktur von KMU und mittelständischen Unternehmen haben.
Die vorgeschlagenen GHG-Protokoll-Updates werden Unternehmen dabei helfen, diese Kosten präziser zu erfassen und zu steuern. Eine genaue Messung der Treibhausgasemissionen nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard des Greenhouse Gas Protocol wird damit nicht nur zur regulatorischen Pflicht, sondern zum wirtschaftlichen Erfordernis für Organisationen.
Tatsächlich können Unternehmen durch frühzeitige Optimierung ihrer Treibhausgasinventare erhebliche Kosten einsparen. Organisationen, die bereits jetzt ihre Emissionen systematisch nach GHG-Protokoll-Standards erfassen und reduzieren, minimieren künftige Zusatzkosten durch CO₂-Bepreisung.
Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) trat 2023 in seine Übergangsphase ein und wird ab 2026 vollständig für Unternehmen implementiert. Importeure bestimmter CO₂-intensiver Produkte – zunächst Stahl, Zement, Aluminium, Düngemittel, Wasserstoff und Strom – müssen dann Zertifikate für die eingebetteten Treibhausgasemissionen erwerben.
Die präzise Erfassung von Emissionen nach GHG-Protokoll-Standards und dem Corporate Accounting and Reporting Standard wird damit zur Wettbewerbsfrage für importabhängige Unternehmen und Organisationen. Wer seine Lieferketten nicht transparent nach dem Greenhouse Gas Protocol dokumentieren kann, riskiert nicht nur höhere Kosten, sondern auch den Verlust von Marktanteilen.
Die neuen Anforderungen des GHG-Protokolls sind komplex, aber technologische Lösungen und Tools machen sie für Unternehmen und Organisationen handhabbar. Moderne KI-gestützte Plattformen automatisieren die Erfassung von Daten, nutzen standardisierte Berechnungsmethoden nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard und integrieren sich nahtlos in bestehende Unternehmenssysteme.
Der Unterschied ist erheblich bei der Messung: Während manuelle Prozesse zur Erfassung von Treibhausgasemissionen erhebliche Fehlerquoten aufweisen, reduzieren automatisierte Tools und Systeme diese drastisch. Sie greifen auf kontinuierlich aktualisierte Emissionsfaktor-Datenbanken gemäß GHG-Protokoll zurück und sichern die Einhaltung der Greenhouse Gas Protocol-Vorgaben durch zertifizierte Berechnungsmethoden bei der Bilanzierung.
Die Integration mit ERP-Systemen ermöglicht automatische Datenübernahmen aus der Buchhaltung für die Erfassung von Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll. Energiemanagementsysteme liefern Verbrauchsdaten in Echtzeit für Scope-1-Emissionen und Scope-2-Emissionen. Reisekosten-Tools werden direkt für Mobilitätsemissionen im Rahmen des Scope 3 ausgewertet.
Multiplye beispielsweise kombiniert diese Automatisierung mit TÜV-zertifizierten Berechnungsmethoden nach aktuellem GHG-Protokoll-Standard. Die Plattform deckt den gesamten Prozess der Treibhausgasbilanzierung ab – von der Bestandsaufnahme über die Zielverfolgung bis zur Dekarbonisierungsplanung nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard des Greenhouse Gas Protocol.
Gerade für ressourcenbeschränkte KMU und mittelständische Unternehmen ist dies ein entscheidender Vorteil bei der Umsetzung des GHG-Protokolls. Während externe Berater oft erhebliche Kosten verursachen und manuelle Excel-Prozesse zur Erfassung zeitintensiv und fehleranfällig sind, bieten automatisierte Tools einen effizienten Mittelweg für Organisationen.
Für die praktische Umsetzung des GHG-Protokolls greifen Unternehmen und Organisationen auf etablierte Emissionsfaktor-Datenbanken zurück. In Deutschland sind dies insbesondere GEMIS (Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme), die Ökobaudat für Bauprodukte und die Faktoren des Umweltbundesamts für die Erfassung von Treibhausgasemissionen nach Corporate Standard.
Die Herausforderung bei der Anwendung des Greenhouse Gas Protocol liegt nicht in fehlenden Daten für die Messung, sondern in deren korrekter Anwendung und kontinuierlicher Aktualisierung bei der Bilanzierung. Automatisierte Plattformen und Tools lösen dieses Problem für Unternehmen, indem sie Zugriff auf alle relevanten Datenbanken bieten und automatisch die jeweils präzisesten verfügbaren Faktoren gemäß der neuen GHG-Protokoll-Hierarchie für die Berichterstattung auswählen.
Konsistenz im CO₂-Accounting bedeutet, dass Unternehmen und Organisationen ihre Methoden zur Erfassung und Auswertung von Daten kontinuierlich und einheitlich nach dem Greenhouse Gas Protocol anwenden, um zuverlässige und vergleichbare Treibhausgasemissionen zu gewährleisten.
Das GHG-Protokoll (Greenhouse Gas Protocol) zählt Konsistenz zu den fünf zentralen Prinzipien, neben Relevanz, Vollständigkeit, Transparenz und Genauigkeit. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für eine standardisierte Treibhausgasbilanzierung in Unternehmen und Organisationen weltweit.
Ohne einheitliche Ansätze nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard können Unterschiede zwischen verschiedenen Berichtsrahmenwerken erhebliche Abweichungen in den Emissionsdaten verursachen. Besonders für Unternehmen mit komplexen Strukturen ist es oft eine Herausforderung bei der Berichterstattung, Daten konsistent zu aggregieren und über Zeiträume hinweg nach GHG-Protokoll-Standards vergleichbar zu halten.
Konsistenz im GHG-Protokoll ist entscheidend für die interne Fortschrittsbewertung von Unternehmen und Organisationen. Wenn ihr beispielsweise eure Scope-2-Emissionen im Jahr 2023 nach einer bestimmten Methode des Greenhouse Gas Protocol berechnet, solltet ihr diese Methode auch in den Folgejahren bei der Erfassung anwenden, um die Ergebnisse der Treibhausgasemissionen sinnvoll vergleichen zu können.
Das GHG-Protokoll definiert klare Vorgaben für die konsistente Erfassung, um Konsistenz in der Treibhausgasberichterstattung von Unternehmen und Organisationen sicherzustellen. Der Corporate Accounting and Reporting Standard bietet ein strukturiertes Rahmenwerk, um Treibhausgasinventare zu erstellen, die durch standardisierte Methoden und Prinzipien eine präzise Darstellung der Emissionen ermöglichen.
Vergleichbarkeit im Bereich des Treibhausgas-Reportings bedeutet nach GHG-Protokoll, dass Emissionsdaten branchenübergreifend auf eine Weise verglichen werden können, die sinnvolle Interpretationen zwischen Unternehmen und Organisationen erlaubt. Dabei müssen die Organisationen nicht identisch sein, sondern die Unterschiede sollten so begrenzt sein, dass die Daten nach dem Greenhouse Gas Protocol dennoch aussagekräftig bleiben.
Vergleichbarkeit im GHG-Protokoll ermöglicht es, Daten von Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen – etwa mit ausgelagerten oder internen Prozessen – fair zu bewerten. Ohne klare Standards des Corporate Accounting and Reporting könnten strukturelle Unterschiede die Emissionstrends verzerren und eine objektive Analyse der Treibhausgasemissionen von Organisationen erschweren.
Für deutsche Unternehmen und Organisationen ist dieser Aspekt der Vergleichbarkeit im GHG-Protokoll besonders wichtig, da Deutschland das Ziel verfolgt, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Einheitliche Standards des Greenhouse Gas Protocol sind hier ein Schlüssel, um vergleichbare Berichterstattung von Treibhausgasemissionen zwischen Organisationen und Ländern sicherzustellen.
Ein zentraler Unterschied zwischen den beiden Konzepten des GHG-Protokolls liegt in ihrer zeitlichen Perspektive bei der Erfassung: Konsistenz betrachtet die Entwicklung der Treibhausgasemissionen innerhalb eines Unternehmens über mehrere Jahre hinweg, während Vergleichbarkeit auf den Vergleich verschiedener Organisationen zu einem bestimmten Zeitpunkt bei der Berichterstattung abzielt.
Konsistenz im GHG-Protokoll: Fokus auf interne Trendanalysen und Fortschrittsbewertung von Treibhausgasemissionen über die Zeit in Unternehmen
Vergleichbarkeit im Greenhouse Gas Protocol: Fokus auf externes Benchmarking und Bewertung von Emissionen zwischen verschiedenen Organisationen
Beide Aspekte der GHG-Protokoll-Standards sind für eine glaubwürdige Berichterstattung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen und Organisationen unverzichtbar. Für deutsche Unternehmen, die der CSRD-Berichtspflicht unterliegen, ist es besonders wichtig, eine Balance zwischen diesen beiden Prinzipien des Corporate Accounting and Reporting Standard zu finden.
Die Erfassung von Scope-3-Emissionen nach dem GHG-Protokoll ist alles andere als einfach für Unternehmen und Organisationen. Diese indirekten Treibhausgasemissionen entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Corporate Value Chain) und liegen oft außerhalb der direkten Kontrolle eures Unternehmens.
Viele deutsche Großunternehmen und Organisationen haben Schwierigkeiten, umfassend über ihre Scope-3-Emissionen nach dem Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard des Greenhouse Gas Protocol zu berichten. Dies verdeutlicht den Bedarf an klaren Messmethoden und Zielvorgaben für die Erfassung indirekter Emissionen. Nur etwa die Hälfte der DAX-40-Unternehmen deckt mehr als vier Kategorien des Value Chain Scope 3 nach GHG-Protokoll ab.
Zu den häufigsten Herausforderungen bei der Erfassung von Scope-3-Emissionen nach GHG-Protokoll-Standards zählen:
Mangelnde Datenqualität: Oft sind die verfügbaren Daten für die Messung von Treibhausgasemissionen im Corporate Value Chain Scope 3 unvollständig oder nicht präzise genug.
Geringe Transparenz bei Zulieferern: Viele Lieferanten in der Value Chain teilen ihre Emissionsdaten nach Greenhouse Gas Protocol nicht oder nur unzureichend mit Unternehmen und Organisationen.
Inkonsistente Datenerfassung: Unterschiedliche Methoden und Standards bei der Messung können die Vergleichbarkeit und Genauigkeit der Scope-3-Daten nach GHG-Protokoll erschweren.
Komplexität der Value Chains: Die 15 Kategorien des Corporate Value Chain (Scope 3) Standard im GHG-Protokoll erfordern umfangreiche Erfassung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Trotz dieser Herausforderungen bei der Berichterstattung gibt es Wege, die Situation für Unternehmen und Organisationen zu verbessern. Ein positives Beispiel für die Anwendung des GHG-Protokolls liefert Continental Tires. Das Unternehmen nutzt nachhaltige Produkte und Technologien, um sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen zu erzielen.
Erfolgreiche Strategien zur Erfassung von Scope-3-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol umfassen:
Enge Zusammenarbeit mit Zulieferern in der Value Chain: Nur durch Kooperation lässt sich die Datenqualität für die Messung von Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll-Standards steigern und mehr Transparenz in Unternehmen und Organisationen schaffen.
KI-gestützte Tools nutzen: Mit künstlicher Intelligenz können Daten zur Erfassung von Scope-3-Emissionen nach dem Corporate Value Chain Standard effizienter gesammelt und analysiert werden.
Schrittweiser Ansatz bei der Bilanzierung: Zunächst die Bereiche mit den höchsten indirekten Emissionen nach GHG-Protokoll priorisieren und die Erfassung schrittweise auf weitere Kategorien des Value Chain Scope 3 ausweiten.
Das GHG Protocol for Cities bietet Städten, Kommunen und lokalen Regierungen spezifische Leitlinien zur Messung und Verwaltung ihrer Treibhausgasinventare. Diese Standards des Greenhouse Gas Protocol ermöglichen es Städten, ihre Emissionen systematisch zu erfassen und zu reduzieren.
Viele Städte weltweit nutzen bereits das GHG Protocol for Cities zur Erstellung ihrer Treibhausgasinventare und zur Entwicklung von Klimaschutzplänen. Die standardisierten Methoden des GHG-Protokolls ermöglichen Vergleichbarkeit zwischen Städten und unterstützen den Erfahrungsaustausch bei der Reduktion von Emissionen.
Der Policy and Action Standard des GHG-Protokolls bietet Regierungen und Organisationen ein Rahmenwerk zur Bewertung der Klimawirksamkeit von politischen Maßnahmen. Dieser Standard des Greenhouse Gas Protocol ermöglicht es Regierungen, die Auswirkungen ihrer Klimapolitik und -aktionen systematisch zu messen und zu berichten.
Der Policy and Action Standard im GHG-Protokoll ist besonders wichtig für die Entwicklung effektiver Klimaschutzpolitik in Ländern und Regionen. Er ermöglicht die Quantifizierung von Emissionsreduktionen durch spezifische politische Maßnahmen und unterstützt Regierungen bei der Verfolgung ihrer Klimaziele.
Das Greenhouse Gas Protocol GHG ist nicht nur für Unternehmen relevant, sondern für eine Vielzahl von Organisationen:
Unternehmen und Organisationen nutzen den Corporate Accounting and Reporting Standard zur Erfassung ihrer Treibhausgasemissionen und zur Berichterstattung an Stakeholder.
Städte und Kommunen verwenden das GHG Protocol for Cities zur Verwaltung ihrer Emissionen und zur Entwicklung von Klimaaktionsplänen.
Regierungen und Länder nutzen den Policy and Action Standard zur Bewertung ihrer Klimapolitik und zur Verfolgung nationaler Reduktionsziele.
NGOs und andere Organisationen verwenden die Standards des GHG-Protokolls zur Entwicklung eigener Programme und zur Unterstützung von Klimaschutzaktivitäten.
Erstellt jetzt mit einer automatisierten Plattform eure erste vollständige Klimabilanz nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard des GHG-Protokolls. Diese Baseline der Treibhausgasemissionen ist entscheidend für alle weiteren Optimierungen in eurem Unternehmen.
Nutzt den CSRD Quick Check, um eure regulatorische Betroffenheit als Organisation einzuschätzen. Analysiert die größten Emissionstreiber in Scope 1, Scope 2 und Scope 3 nach GHG-Protokoll und identifiziert Quick Wins mit sofortiger Wirkung bei der Reduktion.
Prüft bereits heute eure Energiebeschaffungsstrategie für Scope-2-Emissionen nach Greenhouse Gas Protocol: Welche Zertifikate nutzt euer Unternehmen? Aus welchen Regionen stammen sie? Wie ist das zeitliche Matching bei der Erfassung? Diese Informationen werden unter den neuen Standards des GHG-Protokolls zentral für die Berichterstattung.
Baut kontinuierliche Monitoring-Prozesse für Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll-Standards auf und integriert weitere Datenquellen schrittweise. Die gestaffelte Implementierung der Greenhouse Gas Protocol-Updates gibt Unternehmen und Organisationen Zeit, aber frühzeitiges Handeln sichert Wettbewerbsvorteile bei der Bilanzierung.
Bereitet euer Unternehmen auf stündliches Matching bei Scope-2-Emissionen nach dem aktualisierten GHG-Protokoll vor, indem ihr mit Energielieferanten über granularere Datenlieferung sprecht. Prüft, ob eure IT-Systeme stündliche Verbrauchsdaten für die Erfassung nach Corporate Standard erfassen können.
Entwickelt einen Inventory Management Plan (IMP) nach GHG-Protokoll, der eine konsistente Berechnung der Treibhausgasemissionen in eurem Unternehmen sicherstellt. Arbeitet mit qualifizierten Prüfern zusammen, die Erfahrung im Umgang mit dem Greenhouse Gas Protocol und der Berichterstattung haben.
Nutzt CO₂-Transparenz nach GHG-Protokoll-Standards als aktives Verkaufsargument für euer Unternehmen. Entwickelt produktspezifische Carbon Footprints und automatisiert kundenspezifische CO₂-Reports gemäß Corporate Accounting and Reporting Standard. Die Erfahrung zeigt: Unternehmen und Organisationen mit professioneller Dokumentation der Treibhausgasemissionen nach Greenhouse Gas Protocol erzielen deutlich höhere Erfolgsquoten.
Plant für das EU ETS 2 ab 2028: Die CO₂-Bepreisung wird direkter Kostenfaktor für Unternehmen. Organisationen, die jetzt ihre Emissionen systematisch nach GHG-Protokoll erfassen und reduzieren, minimieren künftige Zusatzkosten durch Bepreisung.
Integriert Nachhaltigkeitsziele nach dem Policy and Action Standard in die Unternehmensstrategie und stimmt sie mit den CSRD-Vorgaben und GHG-Protokoll-Standards ab. Nachhaltigkeitsmanagement sollte nicht als isolierte Compliance-Aufgabe, sondern als strategischer Werttreiber nach dem Greenhouse Gas Protocol verstanden werden.
Die öffentlichen Konsultationen zum GHG-Protokoll (Greenhouse Gas Protocol) laufen bis Januar 2026. Die zweite Konsultationsphase für Updates am Corporate Accounting and Reporting Standard ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Dies ist eure Chance als Unternehmen und Organisationen, Feedback zu den vorgeschlagenen Änderungen am GHG-Protokoll zu geben.
Parallel zur Entwicklung der GHG-Protokoll-Standards tritt CBAM vollständig in Kraft und Importeure müssen erstmals Zertifikate für eingebettete Treibhausgasemissionen erwerben. Unternehmen, die bereits jetzt beginnen, die Emissionen ihrer Importe nach Greenhouse Gas Protocol zu dokumentieren, vermeiden Überraschungen bei der Berichterstattung.
Die finalisierten Standards des GHG-Protokolls (Greenhouse Gas Protocol) werden Ende 2027 veröffentlicht. Die Umsetzung der aktualisierten Corporate Accounting and Reporting Standards beginnt gestaffelt ab 2028 für Unternehmen und Organisationen. Zeitgleich startet das EU ETS 2 nun offiziell 2028.
Große Unternehmen müssen ab dem Geschäftsjahr 2027 erstmals nach CSRD berichten (Veröffentlichung 2028), wobei die Berichterstattung auf dem GHG-Protokoll basiert. Dies schafft eine Kettenreaktion: Diese Organisationen werden verstärkt Daten nach Greenhouse Gas Protocol-Standards von ihren Zulieferern einfordern.
Börsennotierte KMU werden ab dem Geschäftsjahr 2028 berichtspflichtig (Veröffentlichung 2029) und müssen Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll erfassen. Die Science Based Targets Initiative verschärft ihre Anforderungen an Unternehmen und Organisationen: Ab 2028 müssen alle Organisationen die Version 2.0 des Corporate Net-Zero Standards nutzen, der auf dem Greenhouse Gas Protocol basiert.
Bis 2030 erweitert sich CBAM voraussichtlich auf alle EU-ETS-Sektoren. Die Bandbreite der betroffenen Produkte und die Anforderungen an die Erfassung von Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll-Standards werden sich damit erheblich ausweiten für Unternehmen und Organisationen in verschiedenen Ländern.
Transparenz ist eines der fünf Kernprinzipien des GHG-Protokolls und bildet die Basis für glaubwürdige Berichterstattung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen und Organisationen. Das Greenhouse Gas Protocol fordert von allen Organisationen eine klare Offenlegung der angewandten Methoden, Datenquellen und Annahmen bei der Erfassung von Emissionen.
Transparente Berichterstattung nach GHG-Protokoll-Standards ermöglicht es Stakeholdern – von Investoren über Kunden bis zu Regierungen –, die Klimaperformance von Unternehmen und Organisationen nachzuvollziehen und zu bewerten. Die Offenlegung nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard schafft Vertrauen und ermöglicht fundierte Entscheidungen auf Basis der Treibhausgasemissionen.
Die verschiedenen Standards des GHG-Protokolls (Greenhouse Gas Protocol) haben unterschiedliche Anforderungen an die Offenlegung für Unternehmen und Organisationen:
Der Corporate Standard fordert detaillierte Offenlegung von Scope-1-Emissionen, Scope-2-Emissionen und relevanten Scope-3-Emissionen nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard.
Der Corporate Value Chain (Scope 3) Standard verlangt umfassende Transparenz über indirekte Emissionen entlang der gesamten Value Chain und die angewandten Methoden zur Erfassung.
Der GHG Protocol for Cities erfordert von Städten die Offenlegung ihrer kommunalen Treibhausgasinventare und der zugrunde liegenden Aktivitäten.
Der Policy and Action Standard fordert von Regierungen Transparenz über die erwarteten Emissionsreduktionen durch politische Maßnahmen und Programme.
Die Offenlegung von Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll-Standards hat sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt. Immer mehr Unternehmen und Organisationen weltweit nutzen das Greenhouse Gas Protocol als Basis für ihre Klimaberichterstattung an Stakeholder, Regierungen und die Öffentlichkeit.
Die Entwicklung geht dabei in Richtung noch detaillierterer und granularerer Offenlegung von Emissionen nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard. Die vorgeschlagenen Updates zum GHG-Protokoll, insbesondere beim stündlichen Matching für Scope-2-Emissionen, werden diese Entwicklung zu mehr Transparenz bei der Erfassung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen und Organisationen weiter vorantreiben.
Die GHG-Protokoll-Updates mögen auf den ersten Blick komplex erscheinen für Unternehmen und Organisationen, aber sie schaffen letztlich mehr Klarheit und Vergleichbarkeit bei der Erfassung von Treibhausgasemissionen. Für deutsche Unternehmen und KMU bedeuten die neuen Standards des Greenhouse Gas Protocol eine Chance, sich frühzeitig als verlässliche Partner in einer dekarbonisierten Wirtschaft zu positionieren.
Eine konsistente, transparente, vergleichbare, verlässliche und zeitnahe THG-Bilanz nach GHG-Protokoll steht im Mittelpunkt einer guten Klimaberichterstattung für Unternehmen und Organisationen. Diese Standards des Greenhouse Gas Protocol sind nicht nur theoretische Leitlinien, sondern bringen messbare Vorteile mit sich bei der Erfassung und Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Das GHG-Protokoll bildet zudem die Grundlage für internationale Standards wie die IFRS Sustainability Disclosure Standards und die European Sustainability Reporting Standards. Diese Harmonisierung der verschiedenen Rahmenwerke schafft erhebliche Vorteile für Unternehmen und Organisationen, die Klimaziele setzen und erreichen wollen nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard.
Die Kombination aus verschärften Standards des GHG-Protokolls, EU-weiter Regulierung und technologischen Tools schafft ein Umfeld, in dem professionelle Erfassung von Treibhausgasemissionen nach Greenhouse Gas Protocol zum Wettbewerbsvorteil wird. Unternehmen und Organisationen, die jetzt handeln, vermeiden nicht nur künftige Compliance-Risiken bei der Berichterstattung, sondern erschließen neue Geschäftschancen.
Automatisierte Plattformen und Tools machen die Umsetzung des GHG-Protokolls auch für ressourcenbeschränkte KMU und mittelständische Unternehmen machbar. Sie übersetzen komplexe Standards des Corporate Accounting and Reporting in praktische Werkzeuge und ermöglichen es Organisationen, die neuen Anforderungen des Greenhouse Gas Protocol ohne große interne Expertise zu erfüllen.
CO₂-Transparenz nach GHG-Protokoll-Standards entwickelt sich vom "Nice-to-have" zum essenziellen Geschäftsfaktor für Unternehmen und Organisationen. Wer die Updates des Greenhouse Gas Protocol als Orientierungshilfe nutzt statt als Belastung zu sehen, schafft die Grundlage für langfristigen Erfolg bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen in einer klimabewussten Wirtschaft.
Besonders für KMU-Geschäftsführer gilt: Der beste Zeitpunkt, um mit professioneller CO₂-Bilanzierung nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard des GHG-Protokolls zu beginnen, war gestern. Der zweitbeste ist heute für die Erfassung eurer Treibhausgasemissionen.
Das GHG-Protokoll (Greenhouse Gas Protocol) ist der weltweit führende Standard für die Messung, Verwaltung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen. Entwickelt vom World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), nutzen es Unternehmen, Organisationen, Städte und Regierungen weltweit zur Erfassung ihrer Emissionen. Das Greenhouse Gas Protocol bietet verschiedene Standards, darunter den Corporate Accounting and Reporting Standard, den Corporate Value Chain (Scope 3) Standard und das GHG Protocol for Cities. Die überwältigende Mehrheit der Fortune-500-Unternehmen verwendet das GHG-Protokoll als Basis ihrer Klimaberichterstattung.
Das GHG-Protokoll umfasst sieben verschiedene Standards: (1) Der Corporate Accounting and Reporting Standard für Unternehmen zur Erfassung von Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen. (2) Der Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard für indirekte Emissionen in der Value Chain. (3) Der Product Life Cycle Standard für produktbezogene Treibhausgasemissionen. (4) Das GHG Protocol for Cities für Städte und Kommunen. (5) Der Policy and Action Standard für Regierungen zur Bewertung politischer Maßnahmen. (6) Der Project Protocol für Emissionsreduktionsprojekte. (7) Der Mitigation Goal Standard für Reduktionsziele. Diese Standards des Greenhouse Gas Protocol bilden zusammen ein umfassendes Rahmenwerk für die globale Klimaberichterstattung von Unternehmen, Organisationen, Städten und Regierungen.
Die Location-Based-Methode im GHG-Protokoll nutzt durchschnittliche Emissionsfaktoren des Stromnetzes zur Erfassung von Scope-2-Emissionen, in dem euer Unternehmen seinen Strom bezieht. Sie zeigt nach dem Corporate Standard, welche Treibhausgasemissionen mit der physikalischen Stromerzeugung in eurer Region verbunden sind. Die Market-Based-Methode des Greenhouse Gas Protocol hingegen berücksichtigt eure spezifischen Strombeschaffungsverträge und Energiezertifikate bei der Berichterstattung. Künftig müssen Unternehmen und Organisationen nach den aktualisierten GHG-Protokoll-Standards diese Zertifikate stündlich und regional mit ihrem tatsächlichen Verbrauch abgleichen, was die Genauigkeit der Scope-2-Emissionen-Erfassung deutlich erhöht.
Die Hauptherausforderungen bei der Erfassung von Scope-3-Emissionen nach dem Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard des GHG-Protokolls liegen in der mangelnden Datenqualität, geringen Transparenz bei Zulieferern in der Value Chain und inkonsistenten Erfassungsmethoden. Diese indirekten Treibhausgasemissionen entstehen außerhalb der direkten Kontrolle von Unternehmen und Organisationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bewährte Lösungen nach dem Greenhouse Gas Protocol umfassen die enge Zusammenarbeit mit Zulieferern, den Einsatz KI-gestützter Tools zur Datensammlung und einen schrittweisen Ansatz bei der Bilanzierung – beginnend mit den Bereichen der höchsten indirekten Emissionen im Corporate Value Chain Scope 3.
Automatisierung ermöglicht Unternehmen und Organisationen eine genaue und fehlerfreie Erfassung von Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll-Standards und reduziert den manuellen Aufwand bei der Bilanzierung deutlich. Dies beschleunigt nicht nur die Berichterstattung nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard, sondern stellt auch sicher, dass ihr Vorschriften wie der CSRD gerecht werdet. Die konsistente Anwendung der Greenhouse Gas Protocol-Standards durch automatisierte Tools verbessert die Transparenz und Überprüfbarkeit der Emissionen erheblich. Zusätzlich lassen sich durch automatisierte Analysen nach GHG-Protokoll Einsparpotenziale einfacher erkennen, was Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, gezielte Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen umzusetzen.
Die Kosten des Nichtstuns bei der Erfassung nach GHG-Protokoll sind vielfältig für Unternehmen und Organisationen: Erstens riskiert ihr den Verlust von Großkunden, die zunehmend Transparenz über Treibhausgasemissionen nach Corporate Standard fordern. Zweitens verschlechtert sich eure Position bei Bankfinanzierungen, da ESG-Kriterien und Berichterstattung nach Greenhouse Gas Protocol kreditrelevant werden. Drittens verpasst ihr Optimierungspotenziale – ohne systematische Erfassung nach GHG-Protokoll-Standards bleiben Einsparmöglichkeiten bei Emissionen unentdeckt. Viertens drohen ab 2028 mit dem EU ETS 2 direkte CO₂-Kosten, die ihr ohne Transparenz nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard nicht steuern könnt. Die wahren Kosten liegen also nicht nur in regulatorischen Strafen, sondern vor allem in verpassten Geschäftschancen durch fehlende Klimaberichterstattung.
Moderne automatisierte Plattformen nutzen TÜV-zertifizierte Berechnungsmethoden nach dem aktuellen GHG-Protokoll-Standard (Corporate Accounting and Reporting Standard) für die Erfassung von Treibhausgasemissionen. Sie erstellen automatisch Audit-Trails, die jeden Berechnungsschritt nach Greenhouse Gas Protocol dokumentieren. Die Datenquellen für die Messung sind direkt verknüpft, was Manipulationen bei der Bilanzierung praktisch ausschließt. Regelmäßige Datenaudits und Verifizierungen nach GHG-Protokoll-Standards sichern die Integrität der Berichterstattung. Wichtig ist: Die Audit-Sicherheit hängt stark von der Qualität der Eingangsdaten ab. Automatisierung nach dem Corporate Standard minimiert Fehlerquellen bei der Erfassung, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, Prozesse und Datenquellen sauber aufzusetzen.
Aus der Buchhaltung benötigen Unternehmen und Organisationen primär Rechnungsdaten für die Erfassung nach GHG-Protokoll, die Aufschluss über eingekaufte Güter und Dienstleistungen für Scope-3-Emissionen geben. Dies umfasst Energierechnungen für Scope-1-Emissionen und Scope-2-Emissionen (Strom, Gas, Fernwärme), Treibstoffkosten (Firmenwagen, Fuhrpark), Reisekosten für indirekte Emissionen (Flüge, Bahn, Hotel), Materialkosten und Dienstleisterrechnungen. Moderne Plattformen können über Schnittstellen direkt auf DATEV, SAP oder andere Buchhaltungssysteme zugreifen und die relevanten Daten für die Bilanzierung nach Corporate Accounting and Reporting Standard automatisch extrahieren. Der Vorteil bei der Erfassung nach Greenhouse Gas Protocol: Die Daten sind bereits vorhanden und müssen nicht extra für die Treibhausgasinventare erhoben werden.
Ja, moderne Cloud-Plattformen für die Erfassung nach GHG-Protokoll sind explizit für Unternehmen und Organisationen ohne eigene IT-Abteilung konzipiert. Die Integration der Tools erfolgt über standardisierte Schnittstellen nach Corporate Standard, die oft ohne Programmierkenntnisse eingerichtet werden können für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen. Viele Anbieter unterstützen beim Onboarding und der Ersteinrichtung zur Erfassung nach Greenhouse Gas Protocol. Die laufende Nutzung der GHG-Protokoll-konformen Tools ist dann typischerweise über Web-Interface möglich, ähnlich wie bei anderer Business-Software. Wichtig ist: Ihr braucht jemanden in eurem Unternehmen, der sich inhaltlich mit dem Thema Berichterstattung nach Corporate Accounting and Reporting Standard auseinandersetzt – die technische Umsetzung der GHG-Protokoll-Erfassung übernimmt die Plattform.
Mit automatisierten Plattformen können Unternehmen und Organisationen eine erste Baseline-Bilanz nach dem Corporate Accounting and Reporting Standard des GHG-Protokolls innerhalb weniger Tage erstellen. Die genaue Dauer für die Erfassung von Treibhausgasemissionen hängt davon ab, wie gut eure Datenquellen strukturiert sind und wie schnell ihr Zugang zu Energierechnungen, Buchhaltungsdaten und Mobilitätsinformationen für Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen bekommt. Die eigentliche Berechnung nach Greenhouse Gas Protocol erfolgt dann automatisiert. Im Vergleich zu manuellen Prozessen oder externen Beratern für die Bilanzierung nach GHG-Protokoll, die oft mehrere Monate benötigen, ist dies ein erheblicher Zeitvorteil für Unternehmen und Organisationen. Nach der initialen Einrichtung der Erfassung nach Corporate Standard laufen spätere Updates dann weitgehend automatisch.